Alles wirkliche Leben ist Begegnung --- Martin Buber

Wir über uns

Am  5. Dezember 1995  wurde  in  der  katholischen  Dreifaltigkeits-gemeinde eine neue Seniorenaktivität aus der Taufe gehoben: „Begegnung ab 60“ (– nach unten keine Begrenzung –) bietet Frauen und Männern geistige Anregungen bei Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen sowie die Teilnahme an Wanderungen und Ausflügen.

Verantwortlich für Programm und Durchführung ist die Planungsgruppe mit Ursula und Ernst Brodbeck, Edith und Karl-Heinz Maca, Anneliese Eiberger, Astrid und Nikolaus Eichert, Georg Hieber, Inge und Herbert Humpf, Lore Maucher, Magdalena und Gerardo Milanes, Ulrike und Joachim Schmid, Brigitte und Dr. Harald Schwenk, Ulrich Wagener.

Bitte  und  Angebot

Wir laden alle Interessierte wieder zu unseren diesjährigen Veranstaltungen ein. Bitte machen Sie auch Freunde, Bekannte oder Nachbarn darauf aufmerksam. Bei uns ist jedermann, ohne Rücksicht auf Konfession oder Gemeindezugehörigkeit, herzlich willkommen. Vorschläge und Anregungen nehmen wir gerne auf.

Bei unserer jeweils letzten Saalveranstaltung im Dezember liegen die Programme für das Folgejahr vor.

Kommen Sie wieder und diskutieren Sie mit uns – oder schauen Sie doch einfach mal rein, wenn Sie uns noch nicht kennen. Wir  freuen uns auf Sie!

Die Mitglieder der Planungsgruppe

Haftpflicht

Wichtiger Hinweis: Wir übernehmen keine Haftung für Personen- oder Sachschäden bei der Teilnahme an unseren Vortragsveranstaltungen, Fahrten oder Wanderungen, auch nicht auf dem Weg zum oder vom Veranstaltungsort. Für ausreichende Haftpflicht- und Unfallversicherung ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich. Dies gilt auch bei Bildung von Fahrgemeinschaften.

Veranstaltungshinweise

Die Saalveranstaltungen finden jeweils mittwochs von 15 bis 17 Uhr im Saal unter der katholischen Dreifaltigkeitskirche (Verdistraße) statt.

Unkostenbeitrag: 2,00 Euro

Bei Tagesausflügen ist der Teilnehmerbeitrag im Bus zu entrichten; Anmeldung erforderlich.

Nähere Informationen über die Veranstaltungen sind dem Mittei-lungsblatt Communio der katholischen Kirchengemeinden in Heidenheim und der Homepage (s.u.) zu entnehmen.

Allgemeine Auskünfte und Anmeldungen zu den Busfahrten beim Pfarrbüro, Verdistraße 13, 

Tel.: 94 18 37                                        

eMail: ZurHeiligstenDreifaltigkeit.Heidenheim(at)drs.de

25 Jahre Begegnung ab 60 - Jahresprogramm 2020

Wanderungen am Vormittag

Die morgendlichen Wanderungen werden auch 2020 weitergeführt.

Reine Gehzeit ca. 2 ½  Stunden.

Abfahrt mit Privat-Pkw erfolgt vom oberen Parkplatz der Dreifaltigkeitskirche  immer um 9 Uhr.

Nach der Wanderung ist Gelegenheit zur Mittagseinkehr.

Das Team der Wanderführer

Es sind folgende Termine jeweils am Dienstag vorgesehen:

5. Mai                                     

16. Juni                                                

 7. Juli  

4. August   

1. September                                

6. Oktober

Näheres oder Änderungen werden rechtzeitig im Communio bekanntgegeben.

 

Saalveranstaltungen und Fahrten

15. Januar

Geschichte der frühen Zisterzienser

Im Jahre 1098 zog der Benediktinerabt Robert de Molesme mit 20 Gefährten in die Einöde von Cîteaux, um dort seine Vorstellungen einer Klosterreform zu verwirklichen. Hieraus entstand schließlich die Ordensgemeinschaft der Zisterzienser. Die Grundlage der Ordens-regeln, nämlich „Bete und arbeite!“, wurde dabei in allen Bereichen des Klosterlebens konsequent umgesetzt, d.h. vom exakten Tagesablauf der Mönche, ihren Pflichten in den Gewerken bis hin zu einer festgeschriebenen Bauordnung.

Warum dieser Orden dann so erfolgreich war und sich schnell über ganz Europa ausbreiten konnte, wird in diesem Vortrag (mit Lichtbildern) geschildert.

Dr. Harald Schwenk, Mitglied der Planungsgruppe

 

 29. Januar

Zukunft des Christentums?

Liebe und Freiheit als Mitte und Voraussetzung

Um 19.00 Uhr im Dekanatshaus in HDH (näheres s. Seite 8)

Dr. Richard Heinzmann

Prof. em. für Christl. Philosophie und Theologische Propädeutik

 

 12. Februar

Das Fremde in uns und um uns –

eine Herausforderung

Von Faszination bis Ablehnung reichen die menschlichen Reaktionen auf Fremdes. Das Unbekannte, Andere, Ferne zieht die einen an. Andere haben Angst vor dem, was vom Üblichen abweicht. Was ist das Fremde? Und wie geht man damit um? Auf diese Fragen wurden und werden die verschiedensten Antworten gegeben. Sie interessie-ren schon deshalb, weil in der modernen Welt das Fremde und die Fremden immer näher kommen – auch in unserem Leben.

Dr. Oliver Schütz

Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung Ulm

 

 11. März

Hermann Hesse (1919 – 1962):

Das Leben des Glasperlenspielers im Tessin

Nach schweren persönlichen Krisen flieht Hesse aus der Ehe mit Mia Bernoulli nach dem ersten Weltkrieg ins Tessin, für das er schon immer ein Faible hatte. Er wohnt in Montagnola und heiratet nach langem Zögern Ruth Wenger, lernt Ninon Dolbin kennen, lässt sich von Ruth scheiden und lebt mit Ninon bis zu seinem Tod 1962 im Tessin.

Hier entstehen wichtige Werke: Klein und Wagner – Klingsors letzter Sommer – Siddharta – Der Steppenwolf – Das Glasperlenspiel.

Er erhält u.a. den Goethepreis, den Nobelpreis für Literatur und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Leseproben aus seinen Werken sind eingebunden.

Franz Merkle, Gymnasiallehrer i. R., Schwäbisch Gmünd

 

23. April

Große Frauen: Maria Theresia

In der europäischen Geschichte gehört Maria Theresia zu den bedeu-tendsten Herrschergestalten. Ihr Ehegatte Franz Stephan war zwar nominell Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, sie aber übte die unangefochtene Herrschaft in ihren Ländern aus. Die europäischen Mächte anerkannten keine Frauenherrschaft. Doch letztlich setzte sich Maria Theresia mit viel Geschick gegen alle durch bis auf Friedrich II. von Preußen, dem sie das reiche Schlesien schmerzlich abtreten musste. Die vom Volk geliebte „Kaiserin“ war eine reiche Persönlichkeit mit entschiedenem Machtbewusstsein. Sie verfügte über eine erstaunlich gute Menschenkenntnis, außergewöhnliche Herrscherbegabung, hohe Bildung und über einen enormen Fleiß. All dies brachte dem Hause Habsburg internationalen Ruhm ein und stützte seine Großmachtstellung. Maria Theresia betrachtete sich als „Mutter“ ihrer Länder und versuchte, ein beispielhaftes Familienleben vorzuleben. Ihr stärkster Gegner, König Friedrich II. von Preußen, musste anerkennen, dass sie „ihrem Thron und ihrem ganzen Geschlecht Ehre gemacht“ habe.

Guido Kilian, Rektor i. R.

 

29. April

Halbtagsexkursion in Fahrgemeinschaften:            (näheres s. Seite 8)

Die Fresken der Marienkirche auf dem Friedhof in Essingen

Inge Humpf, Mitglied der Planungsgruppe

 

13. Mai

 Vom Verbrennungsmotor zum Elektromotor

Die Automobilindustrie steht weltweit vor neuen Herausforderungen. Es gilt dabei Emissionen zu reduzieren, ohne den Energieverbrauch zu er-höhen. Unterschiedliche Mobilitätskonzepte stehen dabei zur Diskus-sion. Prof. Dr.-Ing. Hansgert Hascher wird als studierter Maschinen-bauer und Elektrotechniker die wichtigsten Technologien vorstellen und im Plenum erörtern.

Prof. Dr.-Ing. Hansgert Hascher, Duale Hochschule Heidenheim

 

22. – 26. Juni

Wir fahren nach Sachsen und Sachsen-Anhalt:

Mit dem Bus 5 Tage nach Leipzig und Umgebung

Leipzig ist nicht nur als Wirkungsstätte von J.-S. Bach und kulinarisch durch das „Leipziger Allerlei“ berühmt, Leipzig und Umland haben viele  andere interessante, historische Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Auf dieser Reise erwarten uns u.a.

  • Führung durch die historische Altstadt von Leipzig
  • Thomaskirche und Nikolaikirche
  • Panometer      
  • Völkerschlachtdenkmal
  • Abendessen in „Auerbachs Keller“
  • Stadtführung Lutherstadt Wittenberg
  • Führung Schloss Wörlitz und Wörlitzer Park (Weltkulturerbe)
  • Führung Naumburger Dom
  • Führung Schloss Neuenburg in Freyburg/Unstrut
  • Besichtigung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth
     
    Anmeldungen sind ab 05.12.2019 im Pfarrbüro der Dreifaltigkeitskirche möglich. Dort erhalten Sie auch die verbindliche Ausschreibung.
    Preis ca. 490 € pro Person im Doppelzimmer, incl. HP, Eintritte, Führungen und Trinkgelder.
     
    Karl-Heinz Maca, Mitglied der Planungsgruppe
     

15. Juli

Redewendungen
Es geht an diesem Nachmittag um Redewendungen, die uns im Alltag begegnen und die wir selber häufig verwenden, wie z.B.: „Alles in Butter“ – „Unter einer Decke stecken“ – „Das ist 08/15“ – …
Doch was ist ihr Ursprung, wo kommen sie her und was bedeuten sie. In unterhaltsamer Form wollen wir uns damit befassen. 
 Erich Hoffmann, Leiter der Katholischen Seniorenbegegnung
St. Mauritius Westhausen
 
16. September                                                   Tagesfahrt:
Mit dem Bus nach Reutlingen und Rottweil
Reutlingen ist gleichzeitig moderne Großstadt und mittelalterliche Reichsstadt. Sie besitzt u.a. eine der schönsten gotischen Kirchen (Marienkirche) und die engste Straße der Welt.
Rottweil, hoch über dem Neckar gelegen, ist die älteste Stadt Baden-Württembergs. Die historische Innenstadt entführt die Besucher in längst vergangene Zeiten. Türme und Tore der Stadtbefestigung sind z.T. erhalten.
                                   Näheres wird im Communio bekanntgegeben.
M. und G. Milanes, Mitglieder der Planungsgruppe
 
14. Oktober
DAS GEHT JEDE(N) AN !  –   „Herzen“-Sache
Jeder Mensch hat ein Herz, das, wie ein guter Motor, viele Jahre seinen Dienst tut. Beim gesunden Erwachsenen schlägt es etwa 90.000 mal jeden Tag, und das ohne eigenes Zutun. Es meldet sich, wenn es Hilfe braucht, wenn wir in Gefahr sind. Und dann ist Eile geboten, ganz besonders, wenn ein HERZINFARKT droht.
Wir werden über „Vorboten“ informiert, über Risikoprofile aufgeklärt, Behandlungsmöglichkeiten werden aufgezeigt.
 Dr. med. Ernst-Peter Vallerius
 
11. November
Demeter Anbau in der Wüste Ägyptens
Durch nachhaltige Entwicklungsfinanzierung mit Hilfe von OIKOCREDIT. Dieser unterstützt soziale Unternehmen in über 60 Entwicklungsländern mit Krediten und Beratung.
Zum Beispiel das Projekt: „Die Wüste grünt“. Es wird vorgestellt von:
 Helmut Götz
langj. Vorstand im OIKO-Förderkreis Baden-Württemberg


2. Dezember
Jahresabschluss im Advent
und 25 Jahre Begegnung ab 60
Vor 5 Jahren haben wir gefeiert und gehofft, dass das Vierteljahr-hundert erreicht wird. Ein kurzer Rückblick und was das nächste Jahr bringt werden vorgestellt.
Wir freuen uns wie jedes Jahr auf unsere Gäste und auf gemeinsame besinnliche Stunden mit Liedern und Musikstücken, Textbeiträgen, die uns auf Advent und Weihnachtszeit einstimmen. Bei Kaffee, Tee und Gebäck bleibt Raum für Gespräche und Begegnung, und damit hoffentlich auch für einen gelungenen Jahresabschluss 2020.
 
Ernst Brodbeck, Mitglied der Planungsgruppe
 
2 Veranstaltungen außer der Reihe:
 
29. Januar
Gemeinsame Veranstaltung
der KATH. ERWACHSENEN-BILDUNG und von BEGEGNUNG AB 60 um 19.00 Uhr im Dekanatshaus, Schnaitheimer Str. 19
 
ZUKUNFT DES CHRISTENTUMS?
Liebe und Freiheit als Mitte und Voraussetzung
Ein Blick auf die gegenwärtige Situation der christlichen Kirchen und auf durch-aus ernstzunehmende Prognose für deren Entwicklung in den nächsten Jahr-zehnten lässt einen mit einer positiven Antwort zögern. Der säkularen Welt die Schuld an dieser Situation zuzuschreiben, ist zu billig und zu kurz gegriffen.
Die christlichen Grundprinzipien, Liebe und Freiheit, sind für die Menschen jeder Epoche von bleibender Aktualität. Die Kirchen müssen bei sich selbst nach den Ursachen fragen, warum ihre Akzeptanz bei den Menschen weitgehend verloren ging.
Prof. em. Dr. Richard Heinzmann
 
29. April
Halbtagesexkursion in Fahrgemeinschaften:
Die Fresken der Marienkirche auf dem Friedhof in Essingen
Diese kulturhistorisch höchst interessante und nur wenigen bekannte Entdeckung in der Marienkirche möchte uns der Essinger Arzt und Heimatforscher Rainer Gräter vorstellen.
Im Anschluss daran ist eine gemütliche Einkehr in Tauchenweiler vorgesehen.
Abfahrt um 13.00 Uhr an der Dreifaltigkeitskirche.
Aus Platzgründen ist eine Voranmeldung im Pfarrbüro erforderlich.
Inge Humpf, Mitglied der Planungsgruppe